Im Rahmen dieses Projektes hat GridCon als Teil einer kleinen Arbeitsgruppe der Verteilnetzbetreiber Westfalen Weser Netz, EWE, Energienetz Mitte und Wesernetz auf Grundlage einer gemeinsam entwickelten Standardvorgehensweise die Erdungsverbindung zwischen Transformatorkessel und Erdungsschiene in Ortsnetzstationen thermisch dimensioniert.

In die Dimensionierung wurde insbesondere auch der niederspannungsseitige Kurzschluss zwischen Wicklung/Durchführung und Transformatorkessel einbezogen, da dieser die höchsten Anforderungen an den Schutz und die Fehlerabschaltung stellt. Die für die thermische Auslegung relevante Fehlerdauer wurde aus den Sicherungskennlinien und den Abschaltzeiten des UMZ-Schutzes ermittelt. Auf Basis abgestimmter Worst-Case-Annahmen wurden vereinheitlichte Vorzugsquerschnitte für die Spannungsebenen 10, 20 und 30 kV sowie Transformatorbemessungsleistungen von 250 bis 2.500 kVA ermittelt.